Gesehen werden

Über eine menschliche Sehnsucht

Gesehen zu sein ist eine tiefe Sehnsucht

Gesehen werden - das ist so ein großes Thema. Wir wollen alle gesehen werden - von Kindesbeinen an. Menschen haben ein Grund-Bedürfnis danach und meist liegt darin auch ein großer Schmerz. Denn nicht gesehen und erkannt zu werden, führt oft dazu, dass Menschen das Gefühl haben, keine Bedeutung zu haben. Ihren Teil nicht beitragen zu können. Nicht wichtig zu sein.

Auch mit unserer Arbeit, vielleicht sogar Selbstständigkeit, wollen wir gesehen werden. Manchmal dürfen wir hier erst einmal lernen, uns selbst zu sehen. Diesen Weg zu wählen, heißt oft, einen Heilungsweg für sich selbst zu gehen und dabei dennoch für andere da zu sein.

Von wem möchtest du gesehen werden?

Das Gesehen-werden-wollen macht auch Druck und Stress.

Oft haben wir das Gefühl, wir müssen etwas dafür tun, um gesehen zu werden. Müssen uns irgendwie hervortun, abheben und uns anstrengen. Besonders sein. All das kenne ich auch.

Ich glaube, nichts auf dieser Welt und keine noch so schöne Bestätigung des „Gesehen werden“ kann mir schlussendlich wirklich das Gefühl geben, wertvoll zu sein. Es ist etwas anderes. Und dieses Andere passiert auf einer ganz tiefen, seelischen Ebene in mir. Es ist das Gefühl:

Ich bin von Gott gesehen. Und: Ich bin gemeint.

Hiernach strebe ich so viel mehr, als nach einer Sichtbarkeit im „Außen“. Und hierdurch erfüllt sich so viel mehr, weil ich dafür nichts erbringen muss, was ich nicht schon wäre.

Im Innen gesehen sein

Ich hatte oft das Gefühl, dass ich wie ein Sternentaler-Kind reich beschenkt werde - und doch nicht recht verstand, dass das alles wirklich für mich ist, dass ICH wirklich gemeint bin.

Das dieser Segen, der mit mir geht, wohin ich auch gehe, mein Segen ist.

Jeder Mensch ist von einem Licht beschienen und jeder Weg eines jeden Menschen ist gesegnet. Wir erfahren dies nicht, in dem wir nach mehr Sichtbarkeit streben, die aus einem Mangel geboren ist.

Wir erfahren es, in dem wir uns im Innen nicht vor Gott verstecken. Denn hier findet der Augenblick statt, wo er dich schon längst sieht und du es realisierst.

Was hast du dir in diesem Leben vorgenommen?

Zu mir finden Menschen, die ihre Lebensausgaben in der Schöpfung erkennen und leben möchten. In meinem kostenlosen Audio führe ich dich durch vier wesentliche Schritte, mit denen ich seit vielen Jahren Menschen erfolgreich dabei helfe, sich über ihre Aufgaben uns ihren Platz bewusst zu werden.
Eine Mini-Session für dich zu Hause. 

 
 

Interview „Ankommen am eigenen Platz“

Judith Scherhorn: Ich habe letztes Jahr mit dir das Seminar „Ankommen am eigenen Platz“ gemacht und es hat mich einfach sehr beeindruckt, was da alles passiert ist. Ich wollte dich nochmal fragen: Kannst du etwas dazu sagen, was das Besondere daran ist, über eine gewisse Zeit mit einer Gruppe diese Reise und Entwicklung zu machen? 

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