Führung finden, wo sie gefehlt hat

Das Leben als Labyrinth

Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein Labyrinth, durch das man sich hindurch navigieren muss. Es klappt vielleicht mit viel Versuch und Irrtum. Manchmal endet aber auch ein schöner Weg in einer Einbahnstrasse.

Ist man dann verkehrt gelaufen? War das Ziel falsch? Hat das Gefühl getäuscht?

Nein, das nicht. Aber es hat die übergeordnete Führung gefehlt.

Ich nehme es im Augenblick so wahr, dass wir viele Visionen, Aufgaben und Qualitäten von uns selbst schon berührt haben. Es ist viel Himmel auf der Erde angekommen.

Jetzt geht es darum, einen alten Fehler nicht zu wiederholen:

Es geht darum, sich nicht von den eigenen Wünschen und Vorstellungen leiten zu lassen. Sondern leer zu werden und das zu empfangen, was durch unsere Seele kommen möchte. Dafür gilt es das Ego hinter sich zu lassen. Alte Erwartungen zu lösen. Verkrustete Ideen aufzubrechen, denn sie würden nur scheitern.

Neu ist das Nichts. Die Leere. Die Bereitschaft. Die Hingabe.

Frei werden von Wünschen

An der Stelle, wo ich nichts mehr will, ist die Führung am größten. Erst wenn ich bereit bin, etwas von mir ganz aufzugeben, kann ich den Weg gehen, auf dem ich ganz aufgehe. Führt meine Führung mich nach links, obwohl ich gerne nach rechts möchte, folge ich trotzdem. Denn es kann sein, dass ich nur nach rechts komme, wenn ich zuerst links gehe.

So erlebe ich es im Augenblick und es macht mir große Freude, Dinge zu tun, die eigentlich überhaupt nicht zu meiner Vorgehensweise gehören. In der Tiefe spüre ich die Richtigkeit.

Es macht mich wach, nach Innen zu horchen. Es tut gut, mich von dem zu befreien, was ich meinte zu wissen. Ich fühle mich federleicht und klar im Herzen.

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