Von den Sternen

Von den Sternen

Als ich 6 Jahre alt war, kletterte ich in die Hängematte in unserem Garten. Meine Mutter war dabei die Wäsche aufzuhängen. Ich schaute ihr gerne dabei zu, legte mich auf den Rücken und schaukelte in der Frühlingssonne. Dann erzählte ich ihr eine Geschichte. Die Geschichte meiner Herkunft.

„Weit, weit weg. Immer weiter in den Himmel hinein und noch weiter. Da wo die Erde aufhört und noch dahinter. Da sind sie. Die Sterne. Da ist meine Heimat und da war ich, bevor ich hier war. Ich bin hierher gereist. Es ist so wunderschön dort. Ich möchte manchmal wieder zurück. Verstehst du das, Mama?“ 

„Ja, natürlich.“ sagte sie und hängte das nächste Kleid auf.

Also erzählte ich weiter. Und dabei wurden in mir die Sterne so lebendig, dass ihr Licht auf der Erde ankam. Ich staunte. Es war wirklich wahr. Meine Geschichte stimmte! Je mehr ich davon erzählte, desto mehr wusste ich davon. Ich redete und redete, die Wäsche war längst aufgehängt. Als ich fertig war, lag ich noch einen Moment still in der Hängematte. Mein Herz pochte vor Sehnsucht.

„Mama, ich bin ein Lichtkind.“ sagte ich. „Ich bringe Licht.“

„Ja, das tust du.“, antwortete sie.

Später rieb ich mich an der Welt und ihren Gesetzen auf. Zu hart, zu dunkel, zu schwer. Ich konnte mich in ihr nicht mehr finden und ging verloren.

Bei einem Besuch zu Hause setze ich mich mit einer Tasse Kaffee auf den Balkon zu meiner Mutter und wir atmeten die frische, milde Frühlingsluft.

„Du bekommst dein Licht nicht aus.“ sagte sie zu mir und schaute mich über den Rand ihrer Kaffeetasse an. Ich wusste, woran sie mich damit erinnerte.

Es gab nur eine Möglichkeit, um zu bleiben: Ich musste die Erde zum Himmel machen. Und so nahm ich meine Liebe und meinen Mut zusammen und bin bis heute damit beschäftigt. Es gibt genug zu tun und ich suche Menschen, die dabei mitmachen. Menschen, die ihr Licht bringen und die Erde damit zu einem Ort machen, auf dem der Frieden sein kann. Denn wo Frieden ist, sind wir zu Hause.

Über Schmerz, Feuer und Kraft

Während ich meine Tochter in den Schlaf singe, laufen mir die Tränen über die Wangen. Ich denke an die über 2000 Kinder, die von ihren Eltern getrennt in Käfigen gefangen sind. Zwei Dinge verstehe ich sehr deutlich:

Über den wunderbaren Schmerz, Mensch zu sein.

Heute in meiner Meditation forschte ich zu dem Urschmerz Mensch zu sein. Was mich in seinen Bann zog, war das Aufbegehren der Menschen gegen das Menschsein. In diesem Nein zum Menschsein sah ich das Ja zu Gott. Hier ist der Schlüssel:

Mein Business Ansatz: Innen und Außen vereinen

Ich habe unzählige Projekte verwirklicht, Unternehmen aufgebaut, bin verschiedenste Wege im Management gegangen, habe kleine und große Teams geleitet und begleitet. Verbindend war die Erfahrung: Jeder einzelne und alle zusammen kommen dann zur Bestleitung, wenn…,